Samstag, 5. August 2017

SVZ Bericht zu vergleichbaren Baugebieten

Wer sich ein Bild machen möchte, was uns droht, der schaue sich den Beitrag in der SVZ an zum Internatskomplex in Lankow.

So sieht unsere schöne dörfliche Natur nach Abschluss der Erschließungsarbeiten mindestens 10 Jahre lang aus, bis wieder etwas in kleinen Grundstücken an Natur nachgewachsen ist.

https://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/wohnen-im-internatskomplex-id17484616.html

 Übrigens handelt es sich bei dem Baugebiet um den gleichen Investor.

Freitag, 28. Juli 2017

Unser erster Fernsehbeitrag bei TV Schwerin



SVZ: Bürger stoppen Bauvorhaben

Unter dieser Überschrift berichtet die SVZ  am 28. Juli 2017 auch von den Bedenken in Wickendorf gegenüber dem vorgelegten Bauvorhaben.


Hier geht es zu dem Artikel:

https://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/buerger-stoppen-bauvorhaben-id17414796.html


Zu dem Beitrag haben zwei Mitglieder der Inititiative den folgenden Leserbrief geschrieben.


Es ist erfreulich, dass Sie sich der Konflikte um die Bauvorhaben in Schwerin annehmen. Für unsere Initiative in Wickendorf stellt es sich so dar:


Liebe SVZ – Redaktion                                                                                          28.07.2017


Der Flächennutzungsplan in Wickendorf wurde ohne Umweltprüfung im „vereinfachten Verfahren“ beschlossen. Eine Begründung: Es werden damit kein Vorhaben vorbereitet,  die eine Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach sich ziehen. Das trifft nicht zu, weil zwei Biotope betroffen und ein EU – Vogelschutzgebiet in nächster Nähe zu berücksichtigen sind.

Die Größe des Bauvorhabens ist  innerhalb des vergangenen Jahres auf das Fünffache (180 WE) gewachsen. Dieser Veränderungsprozess  war nicht transparent für die Bürger Wickendorfs und den Ortsbeirat. Ein Dialog fand nicht statt.

In Wickendorf sind bereits in den letzten Jahren 140 Ein- und Zweifamilienhäuser hinzugekommen.

Deren Bewohner  haben beim  Grundstückskauf von einem Häuschen im Grünen geträumt und wachen inzwischen täglich in einer Schlafstadt auf. Sie ist eng bebaut  und nahezu ohne jegliche Versorgungsinfrastruktur(Kita, Schule, Einkauf, Ärzte usw.) In der Planung des neuen Wohngebietes ist eine Verbesserung dieser Situation nicht vorgesehen.

Im SVZ –Artikel vom 25.7.2017 wurde dargestellt, dass der Zuzug  von Einwohnern in die Stadt Schwerin, vor  allem EU – und andere Ausländer betrifft. Es ist zu bezweifeln, ob aus dieserEinwohnergruppe der Handlungsdruck auf die Stadt herzuleiten ist,  in dem Umfang Bauland für Einfamilienhäuser zu schaffen. Wie viele  Baugebiete in welcher Höhe tatsächlich gebraucht werden, kann mit dieser Argumentation nicht  ausreichend begründet werden.

Im Namen der Initiative Bewahrung der Natur in Wickendorf
Ursula Köppl und Haiko Nieland

Mittwoch, 26. Juli 2017

Kurzprotokoll der 100. Sitzung des Hauptausschusses vom 25. Juli 2017

Hauptausschuss vertagt Vorlage und fordert eine Einigung mit Wickendorfer Bürger 
Von der Initiative waren ca. 10 Personen anwesend. 

Dem Hauptausschuss lag das Protokoll der letzten Sitzung des Ortsbeirates mit der einstimmigen Ablehnung  vor.  Die Verwaltung legte erneut den unverbindlichen, an den Vorstellungen einer maximalen Bebauung orientierten Planentwurf vor, wie er bereits in der Ortsbeiratssitzung präsentiert worden war. Alle Fraktionen nahmen zum Ablehnungsbeschluss des Ortsbeirats  Stellung und würdigten die konstruktive aber deutliche und gut begründete Stellungnahme. Die Vertreter der Unabhängigen, der Grünen und der Die Linke(neu) unterstützten die Forderungen des Ortsbeirates. Sie forderten eine neue Vorlage der Verwaltung und die Aufnahme der Forderungen der Wickendorfer Bürger. SPD und CDU verteidigten eher den vorliegenden Entwurf für einen Aufstellungsbeschluß, wollten aber auch ein erneutes Gespräch der Verwaltung in Wickendorf,  um einen für alle tragbaren Kompromiss zu finden. Die Forderung nach einer Obergrenze von 80 Häusern sahen sie eher kritisch. Die Initiative konnte in einem Redebeitrag Ihren Standpunkt begründen. 

Auf Vorschlag des Bürgermeisters wurde die Vorlage nicht abgestimmt, sondern die Verwaltung  wurde beauftragt erneut mit dem Wickendorfer Ortsbeirat und der Initiative- Bewahrung der Natur in Wickendorf  West  zu sprechen und basierend auf den Gesprächen, eine konsensfähige Vorlage  vorzulegen. Der Hauptausschuss erwartet dies im Laufe des September 2017.

Da kommt also noch viel Arbeit auf die Wickendorfer zu.

Freitag, 21. Juli 2017

Sitzung des Hauptausschusses

Nach der Sitzung des Ortsbeirates und der dortigen Ablehnung der erweitereten Vorlage muss nun der Hauptausschuss sich erneut mit der Vorlage beschäftigen. Mitglieder der Initiative werden an der Sitzung teilnehmen.

Die Sitzung des Hauptausschusses findet am Dienstag, den 25.7.2017, um 18:00 Uhr, im Stadthaus, Raum 6.047 (Aufzug D), am Packhof 2-6, 19053 Schwerin statt. 
Wer kann, sollte teilnehmen, damit die Luft brennt.

Tagesordnungspunkt 3.6. ist der Bebauungsplan Nr. 97.16 “Wickendorf-West“ - Erweiterung des Geltungsbereichen - Vorlage: 01035/2017 erstmals im 91. Hauptausschuss am 2.5.2017 -TOP 3.2,  Wiedervorlage aus dem 94. Hauptausschuss vom 30.5.2017 

Donnerstag, 20. Juli 2017

SVZ: Bauen in Schwerin - Ortsbeirat halbiert Baupläne

Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt 

Statt 160 sollen im Wickendorfer Westen nur 80 Eigenheime neu entstehen dürfen / Hauptausschuss muss jetzt entscheiden.

Hier geht es zu den Beitrag in der SVZ: 

Bericht der Initiative zur Ortsbeirat Sitzung am 19.7.2017

Ortsbeirat Wickendorf lehnt die Ergänzungs-Vorlage zur Bebauung Wickendorf West einstimmig ab.

Mit großem Beifall haben die ca. 55 interessierten Bürger aus Wickendorf die einstimmige Ablehnung der Ergänzungsvorlage des Ortsbeirates in seiner Sondersitzung v. 19.07. 2017 begrüßt. Diese Entscheidung wurde nach ausführlicher und heftiger Diskussion mit der Planungsbehörde von Schwerin und in Anwesenheit des Investors  beschlossen. Dies ist auch ein Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit der Initiative „Bewahrung der Natur in Wickendorf West“.

Der Ortsbeirat hatte in der vorherigen Sitzung am  14.6.2017 einen kritischen Fragenkatalog zu der erheblichen Ausweitung des Baugebietes und den zu erwartenden Folgen für die Bürger erarbeitet und die Verwaltung um Stellungnahme gebeten. Die Verwaltung hatte die ursprünglich geplante Bebauung von ca. 5 HA auf über 20 HA und die Anzahl der Wohneinheiten (WE) von 40 auf ca. 160 oder mehr erweitert. 

Die Verwaltung hängte in der Sitzung einen Plan zur möglichen Bebauung in Wickendorf West aus, (s. Bild) der die schlimmsten Befürchtungen der Bürger bestätigte. (Sobald die Planungszeichnung im Netz ist stellen wir sie ein) In der Diskussion  kam  der Unwille und die Ablehnung dieser Planung deutlich zum Ausdruck. Insbesondere wollte die Verwaltung 
  •  keine Höchstgrenze der Bebauung  festschreiben, 
  •  konnte keine Zusagen für die fehlende Infrastruktur (Kita, Einkaufsmöglichkeiten, Busanbindung, etc.) machen, 
  •  vertröstete die Pächter mit Kaufabsichten von Planungsgrundstücke auf Gespräche mit dem Investor 
  • Nur die Forderung, dass die Grundstücke der „Alteigentümer“ entlang der Seehoferstraße aus der Planfläche herausgenommen werden können, wurde zugesagt. An den Kosten für den Straßenbau sollen sie nicht beteiligt werden. Zu weiteren Erschließungskosten (z .B. Wasser, Abwasser, Beleuchtung, Elektrizität) konnte keine Aussage gemacht werden.
Der Ortsbeirat hat nach Ablehnung der Ergänzungsvorlage eine Reihe von Forderungen an den Planungsprozess beschlossen. Dazu gehören:
  • Der dörfliche Charakter soll erhalten bleiben, d.h. eine maximale Bebauung von 80 WE soll in die Planung verbindlich aufgenommen werden. 
  •  Die naturschutzrechtlichen Belange (z.B. Schutz der Flächen der ehemaligen Kleingärten) sollen stärker berücksichtigt werden.
  • Eine bessere Infrastruktur (z.B. Busanbindung, eventuell Kita, Einkaufsmöglichkeiten, Parkmöglichkeiten für die in der Regel mind. Zwei PKW je Wohneinheit) soll planerisch berücksichtigt werden
  •  Anliegende Bürger mit Pachtverträgen sollen ein Vorkaufsrecht erhalten
  • Die bebauten Grundstücke entlang der Seehoferstraße sollen aus der zu beplanenden Fläche herausgenommen werden.
 Bild der vorgestellten Planung

Dezember 2019      ANTWORTEN AUF DIE EINWENDUNGEN DER BÜRGER LIEGEN NUN VOR..... hier der LINK:  https://bis.schwerin.de/vo0050.asp?_...