Hauptausschuss vertagt Vorlage und fordert eine Einigung mit Wickendorfer Bürger
Von der Initiative waren ca. 10 Personen anwesend.
Dem Hauptausschuss lag das Protokoll der letzten Sitzung des Ortsbeirates mit der einstimmigen Ablehnung vor. Die Verwaltung legte erneut den unverbindlichen, an den Vorstellungen einer maximalen Bebauung orientierten Planentwurf vor, wie er bereits in der Ortsbeiratssitzung präsentiert worden war. Alle Fraktionen nahmen zum Ablehnungsbeschluss des Ortsbeirats Stellung und würdigten die konstruktive aber deutliche und gut begründete Stellungnahme. Die Vertreter der Unabhängigen, der Grünen und der Die Linke(neu) unterstützten die Forderungen des Ortsbeirates. Sie forderten eine neue Vorlage der Verwaltung und die Aufnahme der Forderungen der Wickendorfer Bürger. SPD und CDU verteidigten eher den vorliegenden Entwurf für einen Aufstellungsbeschluß, wollten aber auch ein erneutes Gespräch der Verwaltung in Wickendorf, um einen für alle tragbaren Kompromiss zu finden. Die Forderung nach einer Obergrenze von 80 Häusern sahen sie eher kritisch. Die Initiative konnte in einem Redebeitrag Ihren Standpunkt begründen.
Auf Vorschlag des Bürgermeisters wurde die Vorlage nicht abgestimmt, sondern die Verwaltung wurde beauftragt erneut mit dem Wickendorfer Ortsbeirat und der Initiative- Bewahrung der Natur in Wickendorf West zu sprechen und basierend auf den Gesprächen, eine konsensfähige Vorlage vorzulegen. Der Hauptausschuss erwartet dies im Laufe des September 2017.
Da kommt also noch viel Arbeit auf die Wickendorfer zu.